„Vergängliche Denkmäler“

Roswitha Mecke und Garvin Dickhof in der Schlafkultur

Im Januar und Februar 2012 stellt die schlafkultur Fotoarbeiten von Roswitha Mecke
und Bauwerke und Installationen von Garvin Dickhof aus.

Foto Roswitha MeckeDie Fotografin Roswitha Mecke, Jahrgang 1954, lebt und arbeitet in Kerpen. Von 1976 bis 1982 studierte sie Kunst, Design und künstlerische Fotografie an der FH Köln und war Meisterschülerin bei Professor Arno Jansen. Längere Aufenthalte führten sie nach England, in die USA und verschiedene lateinamerikanische Länder. Neben dem Thema „Natur“ kreiert Roswitha Mecke Gestalten, welche eine merkwürdige, geheimnisvolle Aura umweht, der man sich nicht entziehen kann. Die Fotografin erstellt und fotografiert geheimnisvolle „Typen“ in großen und weich fallenden Tüchern mit Dingen, welche sie zusammen gesucht und über der Stellage drapiert hat.

Foto Garvin DickhofDer Kulturpädagoge Garvin Dickhof aus Viersen überrascht mit der Belastbarkeit seiner aus Bauklötzen oder gefalteten Papierschnitzeln erbauten Skulpturen. Andere Materialien finden bei ihm ebenso Verwendung: Plastikfolien und –flaschen, Malerabdeckmaterial, Gliedermaßstäbe und rostige Fundsachen. Dickhof zieht beispielsweise Türme hoch, verbindet sie und lässt ein komplexes Gebäude aus ungezählten Einzelteilen über zwei Hölzchen balancieren, die ihrerseits auf gewagt labilem Podest ruhen. Dann zieht der Künstler fast jeden Baustein heraus, der nichts trägt und nimmt dabei auch einen möglichen Einsturz in Kauf, denn „das Risiko gehört zum Prozess“.

 

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Ausstellung
06. Januar – 25. Februar 2012

Link zu den Künstlern
www.dastaunstebaukloetze.de
www.roswitha-mecke.de

 

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